Digerhuvud
Schwedens größtes Raukar-Feld auf Fårö
Übersicht
Gotlands Sehenswürdigkeiten nach Region und Zeitbedarf: Visby, Fårö, Raukar, Höhle, Kirchen und Strände mit Karte und Vorschlägen für Tagesrouten.

Schwedens größtes Raukar-Feld auf Fårö
Raukar-Reservat an Gotlands Ostküste
Inselmuseum mit Bildsteinen & Wikingerschatz
Freizeitpark mit der originalen Villa Kunterbunt
Berühmtestes Raukar-Feld Gotlands auf Fårö
Landkirche mit seltenem achteckigem Turm
Tropfsteinhöhle nördlich von Visby
Zisterzienser-Klosterruine im Zentrum Gotlands
Mittelalterliche Bischofskirche Gotlands
Besterhaltene mittelalterliche Stadtmauer Nordeuropas
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Gotland lässt sich nicht sinnvoll als lange Bestenliste planen. Die Insel ist groß genug, dass die Region über einen gelungenen Tag entscheidet: Visby im Westen, Fårö und die Raukar im Norden, Höhle und Küstenorte im Nordwesten sowie Strände und Dörfer im Süden und Osten. Wähle deshalb zuerst eine Gegend und ergänze dort zwei oder drei Ziele.
| Region | Gute erste Ziele | Plane dafür |
|---|---|---|
| Visby | Ringmauer, Dom, Gotlands Museum | ein halber bis ganzer Tag |
| Nordwestküste | Lummelunda-Höhle, Küste bei Lickershamn | ein halber Tag |
| Fårö und Norden | Digerhuvud, Langhammars, Sudersand | ein ganzer Tag |
| Ostküste | Folhammar, Ljugarn und Küstenstraßen | ein halber bis ganzer Tag |
| Südlich von Visby | Tofta, Kneippbyn, Küstenstopps | ein halber bis ganzer Tag |
| Inselmitte | Roma-Kloster und mittelalterliche Landkirchen | zwei bis vier Stunden |
Öffne parallel die interaktive Karte von Gotland. Sie zeigt Orte, Strände und Sehenswürdigkeiten gemeinsam und verhindert unnötige Fahrten quer über die Insel.
Beginne an der Ringmauer, gehe durch die Altstadt zum Dom St. Marien und weiter über Stora Torget zu den Kirchenruinen. Mit zusätzlicher Zeit passt das Gotlands Museum dazu. Die Wege sind kurz; Auto und Bus brauchst du für diese Runde nicht.
Fahre früh nach Fårösund, setze mit der kostenlosen Fähre nach Fårö über und verbinde Digerhuvud oder Langhammars mit einem Küstenstopp und Sudersand. Beide großen Raukfelder an einem Tag sind möglich, aber nicht nötig. Mehr praktische Reihenfolge und Hinweise zur Überfahrt stehen im Fårö-Guide.
Reserviere den ersten Tag für Visby. Wähle am zweiten Tag nach Wetter entweder den Norden mit Höhle und Raukfeld, die Ostküste um Ljugarn und Folhammar oder einen Strandtag an der Westküste. So bleibt die Reise abwechslungsreich, ohne zu viel Zeit im Auto zu verbringen.
Die Hansestadt Visby ist seit 1995 UNESCO-Welterbe. Ihre Altstadt verbindet mittelalterliche Kaufmannshäuser, Kirchenruinen und die fast vollständig erhaltene Stadtmauer. Die Ringmauer ist jederzeit von außen erlebbar; Öffnungen einzelner Türme oder Führungen sind saisonale Zusatzangebote.
Der Dom ist die weiterhin genutzte mittelalterliche Kirche der Stadt. Das Gotlands Museum erklärt anschließend die Inselgeschichte von Bildsteinen und Wikingerzeit bis zur Hanse. Aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise solltest du direkt bei Kirche und Museum prüfen.
Raukar sind freistehende Kalksteinformationen, die durch Erosion aus dem alten Riffgestein entstanden. Besonders eindrucksvoll sind Digerhuvud und Langhammars auf Fårö sowie Folhammar an der Ostküste. Die Naturreservate sind frei zugänglich, zugleich aber wind- und wetterexponiert: feste Schuhe und eine zusätzliche Schicht Kleidung lohnen auch im Sommer.
Fårö erreichst du mit der Fähre ab Fårösund. Sie ist Teil des öffentlichen Straßennetzes und kostenlos. Fahrplan und mögliche Verkehrshinweise veröffentlicht Trafikverket.
Die Lummelunda-Höhle nördlich von Visby ist ein wetterunabhängiger Programmpunkt, aber nur im Rahmen angebotener Führungen zugänglich. Zeiten und Tourformen ändern sich saisonal; reserviere in gefragten Wochen direkt beim Betreiber.
Über Gotland verteilen sich zahlreiche mittelalterliche Steinkirchen. Für eine eigene Route wählst du besser zwei oder drei Beispiele statt möglichst viele: etwa die Kirche von Lärbro im Norden und die Klosterruine Roma in der Inselmitte. Der Kirchen-Guide hilft bei der Auswahl.
Eintritt, Öffnungszeiten und Saisonfenster sind veränderliche Angaben. Die Detailseiten erklären den Besuch, die verlinkten Betreiberseiten liefern den aktuellen Stand. Weitere Ideen findest du bei Aktivitäten, Stränden und in den Reiseinfos.