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Übersicht

Sehenswürdigkeiten auf Gotland

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Gotlands auf einen Blick – von der UNESCO-Altstadt Visby über die Raukar-Felder auf Fårö bis zur Lummelunda-Höhle.

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Inhalt

Gotland packt auf einer einzigen Insel zusammen, wofür man andernorts mehrere Reisen braucht: eine vollständig erhaltene Hansestadt, eine bizarre Felsenküste, eine der längsten Höhlen Schwedens und mehr mittelalterliche Kirchen als irgendwo sonst im Land. Diese Übersicht bündelt die wichtigsten Ziele und verweist für die Details jeweils auf den passenden Guide.

Das Pflichtprogramm

Wer Gotland zum ersten Mal besucht, kommt an drei Zielen kaum vorbei. Das Herz der Insel ist Visby, dessen Altstadt seit 1995 als besterhaltene mittelalterliche Hansestadt Nordeuropas auf der UNESCO-Welterbeliste steht – mit über 200 erhaltenen Gebäuden aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Sie wird von der Visby Ringmauer umschlossen, rund 3,4 bis 3,6 Kilometer mit etwa 44 Türmen, deren Umrundung außen wie innen ganzjährig kostenlos ist. Im Inneren steht der Dom St. Marien von 1225, die einzige nicht zur Ruine verfallene Mittelalterkirche der Stadt; der Einzelbesuch ist frei, nur die Sommer-Führung kostet 200 SEK.

Das zweite Wahrzeichen sind die Raukar – säulenförmige Kalkfelsen aus den Resten silurischer Korallenriffe. Die beiden eindrucksvollsten Felder liegen auf Fårö, das über die kostenlose Fårö-Fähre erreichbar ist: Digerhuvud ist mit 113 Hektar das größte Raukfeld Schwedens, Langhammars versammelt gut 50 Rauken bis über acht Meter Höhe. Beide sind Naturreservate und frei zugänglich. Als drittes Pflichtziel gilt die Lummelunda-Höhle nördlich von Visby, eine der längsten Höhlen Schwedens, die sich nur per Führung (195 SEK) besichtigen lässt.

Mehr Insel: Kirchen, Museum und Familien

Über die Themen-Hubs erschließt sich die Tiefe der Insel. Gotland trägt den Beinamen „Insel der hundert Kirchen”: 92 mittelalterliche Steinkirchen stehen über das Land verteilt, gesammelt im Kirchen-Guide. Stellvertretend lohnen die Kirche von Lärbro mit ihrem achteckigen Turm im Norden und die Klosterruine Roma im Inselzentrum, eine ganzjährig frei zugängliche Zisterzienser-Ruine, die im Sommer als Theaterbühne dient.

Die Inselgeschichte bündelt das Gotlands Museum (Fornsalen) in Visby mit dem Spillings-Silberschatz – rund 67 Kilogramm und etwa 14.000 Münzen, dem weltgrößten Wikinger-Silberschatz – und den berühmten Bildsteinen; plane 1,5 bis 2 Stunden ein. Familien steuern den saisonalen Freizeit- und Wasserpark Kneippbyn südlich von Visby an, mit der originalen Villa Kunterbunt aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen. Wer es ruhiger mag, findet auf den Stränden wie Sudersand auf Fårö und Tofta bei Visby den entspannten Gegenpol – ein zusätzliches Raukfeld liegt am Strand von Folhammar bei Ljugarn. Wie alle Ziele zusammenpassen, ordnet der Attraktionen-Guide.

Häufige Fragen

Welche Sehenswürdigkeiten auf Gotland sind kostenlos?+

Kostenlos sind die UNESCO-Altstadt von Visby samt Spaziergang an der Ringmauer, der Dom als Einzelbesuch und die Kirchenruinen innerhalb der Mauern. Frei zugänglich sind außerdem die Raukar-Felder (Digerhuvud, Langhammars, Folhammar) als Naturreservate, die Klosterruine Roma, die Landkirchen wie Lärbro (Kollekte willkommen), die öffentlichen Strände und die Fårö-Fähre. Eintritt kosten dagegen das Gotlands Museum (190 SEK im Sommer), die Lummelunda-Höhle (195 SEK) und der Freizeitpark Kneippbyn (ab 375 SEK).

Welche Sehenswürdigkeit auf Gotland sollte man gesehen haben?+

Das Pflichtprogramm sind die UNESCO-Altstadt von Visby mit Ringmauer und Dom, die Raukar-Felder auf Fårö – allen voran Digerhuvud und Langhammars – und die Lummelunda-Höhle nördlich von Visby. Wer länger bleibt, ergänzt einige der 92 mittelalterlichen Inselkirchen und für Familien den Freizeitpark Kneippbyn.

Wie viele Sehenswürdigkeiten hat Gotland?+

Dieser Hub bündelt die zwölf wichtigsten Einzelziele der Insel und führt zu den thematischen Übersichten. Dazu kommen rund zehn Raukgebiete, die kostenlose Fårö-Fähre und insgesamt 92 mittelalterliche Steinkirchen – mehr als irgendwo sonst in Schweden. Für die Tiefe lohnen die eigenen Hubs zu Raukar, Kirchen und Stränden.

Was kostet der Eintritt zu den großen Sehenswürdigkeiten?+

Das Gotlands Museum (Fornsalen) kostet von Mai bis September 190 SEK, von Oktober bis April 140 SEK; unter 19 Jahren ist der Eintritt ganzjährig frei. Die Lummelunda-Höhle kostet 195 SEK für Erwachsene und 110 SEK für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Kneippbyn beginnt bei 375 SEK pro Tag, das Parken kostet 75 SEK. Saisonzeiten und Preise von Höhle und Kneippbyn ändern sich jährlich – prüfe sie vor dem Besuch beim Anbieter.

Lassen sich die Highlights an einem Tag schaffen?+

Visby selbst mit Altstadt, Ringmauer und Dom füllt bequem einen Tag. Für Fårö mit den Raukfeldern und die Lummelunda-Höhle solltest du je einen halben bis ganzen Tag einplanen, da die Fahrtwege auf der großen Insel zählen. Sinnvoll ist, Ziele nach Himmelsrichtung zu bündeln – Visby und Lummelunda im Westen, Fårö im Norden.